Wie man green marketing auch vollkommen falsch verstehen kann…

Ich kann ja stundenlang von green marketing erzählen, denn das Thema ist ziemlich komplex. Aber wenn man nicht richtig hinhört, dann kann green marketing auch sehr schnell sehr falsch verstanden werden:

Das ist nun jedenfalls definitiv nicht mit green marketing gemeint… 🙂 Aber einen Versuch war’s ja wert….

Advertisements

Nur, wer hungrig ist, kann Hunger nachempfinden

Der Begriff „green“ beinhaltet auch die Komponente der sozialen Verantwortung, gleich ob als Unternehmen oder als Privatperson gelebt. Nur wie kommuniziert man die Notwendigkeit sozialen Engagements, wie wirbt man für eine wichtige Idee?

Schon im makketing-Blog habe ich herausragende Beispiele für gelungenes Social Marketing gezeigt (hier und hier), doch das folgende Beispiel, möchte ich lieber einmal hier veröffentlichen.

Ausgangsfrage: Wie kann man in einer „satten“ Gesellschaft Menschen nahe bringen, dass immer noch gehungert wird? Insbesondere, da wir doch alle – leider –  schon reichlich abgestumpft sind, was die immergleichen Bilder aus den Hungerregionen betrifft. Nur, wer hungrig ist, kann Hunger nachempfinden, dachten sich da die Werber von TBWA…

 

Hut ab vor dem Mut der beteiligten Pizza-Lieferdienste, die bei dieser Aktion mitgemacht haben!

Tue Gutes und lass darüber reden

Viele viele engagieren sich ja durchaus für grüne Themen… insgeheim. Im stillen Kämmerlein. So in Gedanken. Man müsste ja mal…. Nur: Davon wird die Welt auch nicht besser. Gutes muss getan – und kommuniziert werden. Wenn es niemand mitbekommt, springt der Funke nicht über.

Das hat man sich nun auch bei Greenpeace gedacht und eine spannende Lösung gefunden: Da wir ja gerne bequem und ein kleinwenig faul sind, übernimmt einfach eine App für uns die Kommunikation. Uns so funktioniert es:

Auf einmal spricht uns nun also nicht mehr eine Organisation an, sondern unsere Freunde – nun ja, ganz so simpel sind wir natürlich nicht, dass wir das nicht merken würden… Aber der Ansatz ist löblich!

Nur leider gibt es die App noch nicht für Android. 😦