green washing vs. green drinking

Auf den grünen Werbezug sind ja schon so einige Unternehmen gesprungen…. Krombacher rettet den Regenwald, Pampers spendet Impfungen usw.  Die Rettung ist allerdings immer mit dem Kauf/Konsum verbunden, so dass es fraglich ist, ob diese Mittel den guten Zweck heiligen.

Eine besonders „schöne“ Kampagne gab es dazu in Argentinien:

 

Aber wenigstens wurde diese humorvoll und augenzwinkernd inszeniert….

Das Geschmäckle des „green washing“, des „Sich-grün-anmalens“ bleibt dennoch: Kaufen wir den Konzernen ihr angeblich grünes Herz wirklich ab?

Produkte, bei denen die Nachhaltigkeit kein Werbeversprechen, sondern Produktmerkmal ist, verkaufen uns zwar auch den Nutzen des guten Gewissens beim Konsum, allerdings mit deutlich höherer Glaubwürdigkeit, wie z.B.  die Trinkwasserinitiative „Viva con Aqua„:

 

Eine clevere, hippe und zielgruppengerechte Kommunikation darf natürlich nicht fehlen, aber die Transparenz des Projektes  zieht sich wie ein roter Faden durch die Aktionen.  Dadurch wird „Viva con agua“ eben nicht nur glaubwürdiger, sondern es macht den Konsum sinnstiftend (Der erste Spot war da hingegen eher unsinnstiftend 🙂 ). Sinnstiftung schafft Identifikation innerhalb der Community – und nur so auch den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg für alle Beteiligten.

„green washing“ durchschauen, „green products“ lieben wir.

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